Hallooo,
morgen ist mein erster richtiger Schultag nach den Sommerferien und deshalb werde ich euch berichten wie meine Sommerferien so waren.
Also erst einmal: Meine Sommerferien haben Anfang Dezember angefangen und gingen 8 Wochen lang (bis jetzt eben :) ).
In den ersten 3 Wochen habe ich nicht so viel gemacht, außer entspannt, mich mit Freunden getroffen, Beachvolleyball gespielt und zum Strand gegangen. Das war wirklich sehr erholsam, nachdem wir die letzten 2 Wochen vor den Ferien unsere Examen geschrieben haben.
Am 21. 12. kam dann meine Freundin Celina aus Hamburg zu mir! Ihre Eltern haben eine Kreuzfahrt durch Neuseeland gemacht während sie bei mir in Auckland geblieben ist für 5 Tage. Ich habe ihr viel gezeigt hier und wir hatten sehr viel Spass gemeinsam.
hier ein Bild von einem schönen Sonnenuntergang den wir vom Mount Victoria miterlebt haben.
Am 24. Dezember wird hier ja nicht so richtig Weihnachten gefeiert. Also haben wir haben ein schönes Picknick am Strand gemacht am so genannten Christmas Eve.
Das war schon merkwürdig an Weihnachten 1. vormittags noch im Meer baden zu gehen und abends am Strand zu picknicken und vor allem 2. nicht von seiner Familie umgeben zu sein.
Am Morgen des 25. Dezembers habe ich ja dann um 4Uhr a.m. mit meiner Familie in Deutschland gefacetimed sodass ich die Bescherung miterlebt habe. Um 6 Uhr ging auch hier dann das große Auspacken los, da man in Neuseeland (und ich glaube dem Großteil der Commonwealth-Länder) Bescherung am Morgen des 25. Dezembers macht. Meine Gastgeschwister waren schon die ganze Woche sehr hibbelig und sind auch am Weihnachtsmorgen um 6 Uhr schon aufgewacht und durchs Haus getanzt wie ich früher, und Valentin jetzt :D. Wir haben uns dann alle im Wohnzimmer versammelt und dort nach und nach alle Geschenke ausgepackt. Das hat so circa 2h gedauert...
Danach haben wir uns alle fertig gemacht und sind zu der Tante meiner Gastfamilie gefahren, wo wir gebruncht haben. Es gab auch dort nochmal Bescherung und am Nachmittag sind wir dann zu den Eltern meines Gastvaters gefahren wo wir den ganzen Abend verbracht haben. Es gab wie bei Oma und Opa in Deutschland sehr leckeres Essen. Und dann war Weihnachten auch schon vorbei.
Wenn man es zusammenfasst war es eine schöne Weihnachtszeit hier in Neuseeland. Es war cool mal was neues zu erleben aber trotzdem freue ich mich schon auf die nächsten Jahre in denen ich Weihnachten wieder mit meiner Familie in Deutschland feiere.
Am 26. Dezember ist Celina dann geflogen und in den nächsten Tagen habe ich mich mit Freunden getroffen und am Strand rumgehangen.
An Silvester haben ein paar Leute und ich bei meiner Nachbarin (die auch auf meine Schule geht) übernachtet. Das war ziemlich cool. Besonders weil wir nach Mitternacht spontan zum Strand gegangen und in Klamotten baden gegangen sind.
In den Tagen danach habe ich mich wieder mit meinen Freunden getroffen und schon Koffer gepackt, weil Oma und Opa aus Deutschland ja für 3 Wochen her kamen.
Die Reise ging am 05. Januar in Auckland los, wo wir abends auf dem Skytower (so einer Art Fernsehturm bloss in Auckland) essen waren und unsere Reisegruppe kennengelernt haben.
Am nächsten Morgen sind wir sind in den Norden Neuseelands gefahren, wo ich ja auch noch nicht war. Der Norden ist bekannt für schöne Stände und gutes Wetter.
Der Ort in dem wir 2 Tage geblieben sind hieß Paihia. Es ist wirklich schön da. Am ersten Tag sind wir mit einem Boot zum "Hole in the Rock" (übersetzt Loch im Stein) gefahren. Auf der Fahrt haben wir die wunderschönen Inseln der Bay of Islands (das ist so der Name für die Region in Nordneuseeland) und sogar Delfine beobachten können. Wir haben dann auf der kleinen Insel Urupukapuka Stop gemacht und sind auf einen Hügel gewandert, von dem man eine wunderschöne Aussicht aufs gesamte Bay of Islands hatte. Dann ging es auch schon zurück in unser wunderbares Hotel in Paihia.
das "Hole in the Rocks"
so sah das vom Boot aus aus, während der Bootsfahrt
die Aussicht vom Hügel auf Urupukapuka aus
im "Hafen" / am Steg von Urupukapuka
hier einer von den vielen Delfinen die wir gesehen haben.
Am zweiten Tag hatten wir einen Tag Aufenthalt in Paihia und wir entschieden uns, zu den Wasserfällen im Nebenort zu laufen. Leider haben wir auf dem Hinweg den falschen weg genommen, weshalb wir eine Stunde lang in der Mittagshitze an einer Asphaltstraße langgewandert sind. Als wir dann endlich da waren fanden wir, dass es sich echt gelohnt hat.
so sahen die Huka-Falls aus
Auf dem Rückweg haben wir dann den wirklich wunderschönen Buschweg genommen. Der war 1000 mal schöner als der Hinweg und hat uns allen gut gefallen. Es waren ca. 5 km einfach in der Natur und man hatte wunderschöne Aussichten auf die riesengroße unbelebte Fläche.
Es war einfach alles so menschenleer! Das einzige, was man gehört hat war das Grillengezirpe.
Der Wanderweg ging auch durch Mangrovenwälder :)
Abends sind wir dann erschöpft nach Hause gekommen und hatten noch ein leckeres Abendbrot.
An Tag 3 unseres Trips ging es zurück nach Auckland. Auf dem Weg sind wir aber an vielen interessanten Orten vorbei gekommen.
Das war echt irre. Man stand auf einem grünen Hügel und sieht vor sich das Meer und dahinter eine Sanddüne!
Dann haben wir einen Stop am größten Baum in Neuseeland gemacht. Dem Tane Mahuta.
Die Art des Baumes heißt Kauri und ist ein neuseeländischer Baum, den es nur noch selten gibt.
Und dann ging es noch in ein Kauri Museum, in dem man viele interessante Sachen über Kauris gesehen und gelernt hat. Opa war sehr begeistert. (Und oma und ich natürlich auch ;) ).
Abends sind wir dann in Auckland angekommen und waren dort auch wirklich nur als Übernachtungsstop, da es am nächsten Tag weiter in den Süden ging. Am nächsten morgen haben wir eine klitzekleine Stadtrundfahrt durch Auckland gemacht. Es war schon komisch, sich die Stadt, in der man lebt als Tourist anzuschauen...
Hier ein kleiner Ausblick auf die Halbinsel, auf der ich wohne.
Das ist am Mission Bay Beach, einem Strand in Auckland der eher für Touristen gedacht ist.
Dann ging es weiter in die Coromandel, das Gebiet südöstlich von Auckland. Es ist ebenfalls bekannt für die wunderschönen Strände und Natur. Es war ein bisschen wolkig an dem Tag, was schon schade war. Wir sind angekommen und zu einem sehr schönen Strand mit heißen Quellen im Sand gefahren. Dann ging es zurück zu unserer Unterkunft in Tairua. Wir hatten den Abend frei und sind schön essen gegangen und dann haben wir noch mit der Familie zu Hause geskypt.
Hier sieht man im Hintergrund die Massen nach den heißen Quellen buddeln :D
Am nächsten Tag dann die Weiterfahrt nach Rotorua, dem Ort mit der hohen Vulkanischen Aktivität unterhalb der Erdoberfläche. Aber erstmal zur Fahrt: Wir haben Halt an einem der bekanntesten Touristenorte Neuseelands gemacht. Dem Mount Maunganui. Es ist ein Berg der an einem wunderschönen Strand liegt und hier habe ich auch immer meine Beachvolleyballturniere übers Wochenende. Es ist wirklich schön dort und das Wetter ist immer gut! Leider hatten wir während unseres Stops dort nicht die Zeit zum Strand zu gehen, aber dafür haben wir eine Wanderung um den Berg gemacht.
Dann sind wir weiter zu einem der Thermal-Parks in Rotorua gefahren. Ich habe zwar schon einen gesehen während meines letzten Trips, aber der war auch sehr schön!
Zum Abend sind wir dann zu einem ganz speziellen Essen eingeladen worden, unzwar einem Hangi. Das ist das typische Essen der Ureinwohner Neuseelands und wird Dampfgegarrt gegessen, was sehr lecker ist! Danach gab es noch eine Vorstellung von Maori-Musik und Tänzen.
Am nächsten Tag haben wir morgens einen Rundgang durch ein Maori-Dorf gemacht und sind dann zu den Hula-Falls gefahren. Das ist dieser riesengroße Wasserfall, an dem ich während meines anderen Trips schon war.
Dann sind wir nach Napier gefahren, wo ich selbst ja auch noch nicht war. Es ist eine wunderschöne kleine Stadt mit schönen Parks. Doch leider waren wir auf einem Sonntag da, weshalb nicht so viel losgewesen ist... Oma, Opa und ich wären gerne noch ein bisschen länger dort geblieben.
Am nächsten Tag hatten wir eine der längsten Busreisen vor uns. Von Napier bis nach ganz in den Süden der Nordinsel nach Wellington. Auf dem Weg sind wir nicht an vielen besonderen Sachen vorbei gekommen, aber als wir dann nachmittags endlich angekommen sind, haben wir eine kleine Stadtrundfahrt durch Wellington gemacht. Jedoch hatten wir an dem Tag ein bisschen ungemütliches Wetter... Dann sind wir noch in das Museum gegangen und haben uns dort ein bisschen umgeschaut.
Hier im Museum. Wie man sehen kann ist die Aorta eines Wals so groß, dass ein Mensch durchpasst.
Die Aussicht vom Berg über Wellington.
Hier das neue und alter Parlamentsgebäude Neuseelands.
Hier haben wir die einzige Gotische Kirche aus Holz besichtigt. Sehr schönes Bauwerk.
Am nächsten Tag mussten wir dann superfrüh (5:30 morgens) aufstehen, da wir die Fähre auf die Südinsel genommen haben. Das Wetter war immer noch nicht so schön, und da ich die Überfahrt ja schonmal gemacht hatte und viel Schlaf nachzuholen hatte, habe ich ein wenig geschlafen auf der Fähre. Wir sind in Picton angekommen, und hatten erstmal eine Mittagspause, während der Oma sich den Fuß gestaucht hat, was natürlich nicht so schön war. Dann ging es weiter auf ein Weingut und dort haben die Erwachsenen dann eine Weinprobe gehabt. Für mich war das nichts so richtig :D
Dann ging es weiter nach Nelson, wo wir nu eine 3/4 Stunde Zeit hatten, weil wir es eigentlich total schön dort fanden. Unser Hotel an dem Abend war ein wenig Außerhalb der Stadt gelegen, aber echt sehr schön!
Auf der Fähre :)
Nelson
Für den nächsten Tag hatten wir große Pläne: Wir sind in den Abel-Tasman-Park (einem Nationalpark in der Nähe von Nelson) gefahren, wo wir eine 11 Kilometer Wanderung machen wollten. Oma konnte leider nicht mitkommen auf die Wanderung, wegen ihres Fußes, der immer noch schmerzte. Also haben Opa und ich, und noch ein paar andere aus der Reisegruppe die lange Tour gemacht. Wir sind früh mit dem Bus losgefahren, und wurden dann mit einem Boot zu der Stelle gebracht, von der wir dann 11 Kilometer aus zurück laufen sollten. Es war zwar sehr anstrengend zwischendurch, weil wir nur begrenzt Zeit hatten, aber wir haben es trotzdem genossen. Am Abend sind wir dann zurück zur Unterkunft in Nelson gefahren und haben dort Abendbrot gegessen.
Zu diesem Foto muss man sagen, dass es ca. 10 s nachdem mein Handy ins Wasser gefallen aber immer noch funktioniert hat, gemacht wurde :D
Wenn man sich all die Bilder anschaut kann man sich eigentlich nur ein bisschen vorstellen, wie schön es eigentlich war. Wie viele Orte hier, kann man auf Fotos eigentlich gar nicht festhalten wie schön es wirklich ist.
Am Tag 12 sind wir dann bis in den Süden der Südinsel zu den Gletschern gefahren. Das war eine sehr lange Fahrt entlang der Westküste. Wir haben wieder halt bei den Pancake-Rocks in Punakaiki gemacht und sie waren wieder sehr schön.
Am Abend sind wir im klitzekleinen Örtchen Franz Joseph angekommen und haben eine kleine Glühwürmchenwanderung gemacht. Am nächsten Tag hatten wir einen Tag Aufenthalt in Franz Joseph und eigentlich wollten wir auf den Gletscher wandern, aber das Wetter war zu schlecht. Und, weil in Franz Joseph ja nicht so viel los ist, haben wir uns einen sehr entspannten Tag in den Hot Pools gemacht.
Dann haben wir am nächsten morgen eine Wanderung durch einen Regelwald gemacht, welche echt sehr beeindruckend war.



Dann ging es weiter in meine Lieblingsstadt in Neuseeland: Queenstown. Wir sind am späten Nachmittag in unserem super Hotel angekommen und noch was Essen gegangen. Das Wetter war nicht so gut und auch für die nächsten Tage war schlechtes Wetter angesagt. In Queenstown hatten wir einen Tag Aufenthalt den wir gut ausgenutzt haben. Am Morgen ging es mit einer Gondel hoch auf einen Berg von dem man eine wunderbare Aussicht auf Queenstown hatte.
Danach ging es wieder runter und wir sind in einen Botanischen Garten gegangen.
Dann sind wir zum Hafen gelaufen, wo wir eine Bootsfahrt über den See in Queenstown, auf einem sehr alten Dampfer gemacht haben. Wir hatten Top-Wetter obwohl es total schlecht angesagt wurde, was uns nachbarlich gefreut hat.
Es war sehr windig an Deck, wehalb wir die meiste Zeit drin saßen.
Queenstown
Man konnte von oben in den Raum reinschauen, wo die Kohle verbrannt wurde etc.
Als wir dann vom Schiff gekommen sind ist das Wetter umgeschlagen und wir sind ein bisschen einkaufen gegangen und haben uns im Hotel hingelegt. Abends sind wir in einer Irischen Bar mit Life-Musik und Ausblick auf den See essen gegangen.